Sprachlernförderung

Sprachlernförderung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht allein in wenigen Förderstunden zu bewältigen ist.
Die Notwendigkeit regelmäßigen Übens und Vertiefens zu vermitteln ist der Beginn einer gelungenen Sprachlernförderung.

Dies gilt für alle am Prozess beteiligte Personen: Eltern, Schüler[1] und auch Lehrer.
Zu diesem Zweck wurde im Schuljahr 2005/2006 das Hamburger Sprachförderkonzept implementiert, welches das Ziel verfolgt, Schüler mit ausgeprägtem Förderbedarf zu unterstützen und deren sprachliche Kompetenz zu verbessern.[2]

Aktuell (Schuljahr 2019/20) findet der Sprachlernförderunterrichts (SLF) überwiegend in der Ganztagsschiene am Mittwoch bzw. Donnerstag in der 7. und 8. Stunde statt, Ausnahmen gibt es in den Jahrgängen 9 und 10, hier findet die Förderung teilweise auch freitags in der 6. der 7. Stunde statt.

Erläuterungen zur Teilnahme an der SLF:

Das Erteilen von SLF ist bei einem HSP-Ergebnis unter 10%, bei Schnabel in Jg. 5 und 6 unter 15% (ab dem SJ 2020/21 ersetzt Schnabel die HSP in Jg. 5 und 6), verpflichtend. Die Kurse finden additiv im Rahmen der Ganztagsschienen statt (vgl. §28a HmbSG) und stellen die Grundlage für den Erhalt eines Nachteilsausgleichs (NTA) dar.

Die SLF kann nicht durch einen privaten Nachhilfeunterricht ersetzt werden. Sie muss in der muss in der Schule belegt werden!


[1]    Ausdrücke wie Koordinator, Schüler, (Fach-)Lehrer, etc. werden in diesem Konzept generisch gebraucht. Als grammatische Einheiten bezeichnen sie sowohl weibliche wie auch männliche Personen. Ihr grammatisch männliches Geschlecht spiegelt weder eine Bewertung, noch eine Rangfolgen- oder Gruppenbildung wider.

[2]    sinngemäß entnommen aus dem Hamburger Sprachförderkonzept und der Seite
https://www.hamburg.de/bsb/monitoring-evaluation-diagnoseverfahren/4115858/artikel-sprachfoerderung/ zum Monitoring: Sprachförderung