Große Begeisterung für unseren „Tiny Forest“

Große Begeisterung für unseren „Tiny Forest“

Dass die Stelli eine besondere Schule ist, das wisst ihr sicherlich. Aber wisst ihr auch, dass wir die erste Schule sind, die einen eigenen Miyawaki-Wald hat? Und dieser Wald sogar von Schülerinnen und Schülern der Stelli selbst gepflanzt wurde?

In der Projektwoche im Mai 2022 haben Kinder aus der 6d, 6e und 6f einen sogenannten „Tiny Forest“ (also einen kleinen Wald) gepflanzt, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Zwei Tage lang haben wir 300 Löcher gegraben, Setzlinge gepflanzt, bewässert und gemulcht.

„Das hat mega viel Spaß gemacht. Uns wurde alles schön und gut erklärt, deswegen hat es umso mehr Spaß gemacht.“ (Lusi, 6e)

Die Leute, die alles so toll erklärt haben, waren Lena, Boris und die anderen Helfer*innen von Citizens Forests. Das ist ein Verein, der durch Aufforstung etwas gegen den Klimawandel tun will. Sie bringen die Setzlinge und alle nötigen Geräte mit und zeigen den Kindern, was sie machen müssen. Außerdem haben sie dafür gesorgt, dass ein Trecker einen sehr großen Heuballen angeliefert hat. Und einen Feuerwehrschlauch zum Gießen gab es auch.

Und jetzt berichten euch Kinder aus der 6e, wie genau sie den Tiny Forest gepflanzt haben:

Wir haben zuerst über Bäume geredet: Welche Funktion haben sie? Danach sind wir rausgegangen und sie haben uns erklärt, wie man Bäume pflanzt. Danach haben wir es selbst versucht, und es war ein bisschen anstrengend. (Rohullah)

Wir haben Löcher für die Setzlinge gebuddelt und sie dann eingepflanzt. (Mia)

Auf dem Feld, wo wir die Setzlinge einpflanzen wollten, haben Seile die einzelnen Gebiete markiert. In ein Gebiet sollte man immer 12 Setzlinge einpflanzen. Danach haben wir sie mit einem Feuerwehrschlauch gegossen – das hat sehr viel Spaß gemacht. Dann haben wir die Seile weggemacht, und danach haben wir die Setzlinge mit Heu bestreut. Dann wurde noch ein Zaun drumherum gebaut, damit der kleine Wald nicht sofort wieder kaputt gemacht wird. (Lilli)

Mir hat besonders gefallen, dass wir die Setzlinge mit einem Feuerwehrschlauch gegossen haben. (Miley)

Wie ihr seht, haben wir einen kleinen Wald gepflanzt. Alles mit der Hand. Wir bitten darum, dass ihr sorgfältig und gepflegt damit umgeht. (Alisa)

Und was lernt man bei so einer Pflanzaktion?

Ich habe gelernt, wie man einen Baum einpflanzt. (Lisa)

Ich habe gelernt, dass es sehr viel Spaß macht, die Umwelt zu schützen. Und dass Feuerwehrschläuche sehr schwer sind. (Lilli)

Ich habe gelernt, dass wenn man Stroh auf die Setzlinge macht, die nicht so schnell austrocknen. (Cali)

Infobox Miyawaki-Wald
Was genau ist eigentlich ein Miyawaki-Wald? Diese Pflanzmethode wurde von einem japanischen Botaniker erfunden: Dabei werden sehr viele verschiedene heimische Baum- und Straucharten sehr dicht nebeneinander gepflanzt. Dadurch entsteht so etwas wie ein natürlicher „Urwald“, in dem viele Insekten und Kleintiere Schutz und Nahrung finden können. Außerdem filtert so ein Wald besonders effektiv Staub und speichert eine Menge CO2.
 
Wenn ihr mehr über unseren Kooperationspartner wissen möchtet, dann schaut doch mal auf www.citizens-forests.org